Pflegehilfsmittel-Material zum Verbrauch

Jedem Pflegebedürftigen steht im Monat 40 € für Verbrauchsmaterialien zur Verfügung. Vielen Menschen, die von Angehörigen gepflegt werden ist dies nicht immer bekannt.
Wussten Sie es? Wenn nicht, dann wird es Zeit, dass Sie mehr davon erfahren. 
Wenn Sie zu den Menschen gehören, die davon schon wussten, dann erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie ganz einfach an die Verbrauchsmaterialien kommen.

Viele Betroffene oder Menschen, die mit der Pflege von Menschen zu tun haben kennen es. Im Laufe der Zeit tritt ein Problem, wie zum Beispiel das einnässen des Bettes auf und es wird versucht sich irgendwie zu behelfen.

Da wird ein Handtuch untergelegt. in einem Fall habe ich auch schon Müllbeutel zum Schutz der Matratze gesehen.

Die Intimhygiene beim Pflegebedürftigen wird ohne Handschuhe durchgeführt. Mit der Begründung: Als unsere Kinder Babys waren haben wir auch keine Handschuhe angezogen, als wir die Windeln gewechselt haben.

Oder ein Ehemann wäscht sich 10 mal am Tag die Hände bei der Pflege verschmutzt hat. Dadurch bekommt er Ausschläge an den Händen und Schlimmeres.

Dies sind nur einige Beispiele.

Diese Situationen haben eines gemeinsam. Es gibt Möglichkeiten eine Verbesserung der Umstände, durch Verbrauchsmaterialien (Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel)  zu erreichen.

40 Euro im Monat für Verbrauchsmaterialien

Laut des  Pflegeversicherungsgesetz steht jedem Pflegebedürftigen 40 € im Monat für den Kauf solcher Verbrauchsmaterialien zur Verfügung. Dieses Geld wird den Pflegebedürftigen, vorerst jedoch nicht einfach überwiesen. In den ersten Monaten müssen Nachweise eingereicht werden und diese werden erstattet. Erst wenn der Betrag regelmäßig ganz ausgeschöpft wird, verzichtet die Pflegekasse auf das regelmäßige Einreichen von Belegen.

Alles aus einer Hand

Dieser Aufwand muss nicht sein.

Es gibt einen einfachen Weg, wie Sie an die Hilfsmittel kommen, die Sie in Ihrer Situation benötigen.

Das ganze geht für Sie so bequem wie möglich. Sie müssen sich weder um die Beschaffung noch um die Einreichung von Belegen kümmern.

Und das Beste. Dieses Angebot ist für Menschen von Pflegestufe 0-3 kostenlos.

Eine dieser Lösungen ist die sogenannte PflegeBox.de*.

PflegeBox.de

Bei PflegeBox.de* können Sie aus 6 unterschiedlichen Boxen auswählen, die Ihnen monatlich geliefert werden.

Der Inhalt dieser Boxen ist auf unterschiedliche Pflegesituationen ausgerichtet. Sollte sich keiner der angebotenen Inhalte für Ihre Situation eignen, dann haben Sie auch die Möglichkeiten Ihren Inhalt individuell zusammenzustellen.

Was befindet sich in den Boxen?

Je nachdem für welche Box Sie sich entscheiden. finden Sie:

  • Einmalhandschuhe
  • Bettschutzeinlagen
  • Händedesinfektion
  • Flächendesinfektion
  • Mundschutz
  • Plastikeinmalschürzen

Das Unternehmen verspricht, dass Sie sich auf keine Box festlegen und ohne Probleme für den nächsten Monat einen anderen Inhalt bestellen können.

 Wie läuft das ganze ab?

Sie müssen lediglich auf der Internetseite pflegebox.de* ein Formular ausfüllen. Den Rest verspricht das Unternehmen für Sie zu unternehmen.

Das bedeutet, dass Sie sich nicht um die Abrechnung mit der Pflegekasse kümmern müssen. Sie benötigen kein Rezept vom Arzt und es entstehen für Sie keinerlei Kosten.

Warum sollte ich Materialien wie Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe nutzen?

Immer wieder höre ich Argumente wie:

Im ersten Abschnitt habe ich schon geschrieben, dass ich immer wieder Argumente höre, wie:

  • Kindern wechsel ich die Windeln auch ohne Handschuhe,
  • bei uns ist es nicht dreckig, da müssen wir nicht desinfizieren
  • ich wasche mir regelmäßig die Hände, da muss ich nicht desinfizieren.

Gehen Sie von sich aus.
Stellen Sie sich vor, dass die gleichen Hände, die zuvor Ihr Hinterteil, ungeschützt, von Stuhlgang gesäubert haben, Ihnen wenige Minuten später das Frühstück zubereiten oder eingeben? Noch besser Ihnen die Zahnprothese in den Mund einsetzen?

Ja, eine unappetitliche Vorstellung. Aber Sie entspricht leider immer wieder der Realität.

Einmalhandschuhe bieten keine 100% Sicherheit

Sie könnten jetzt argumentieren, dass Sie dann ja bei Lidl.de ein Päckchen Einmalhandschuhe bestellen können und dann sind Sie ja auf der sicheren Seite.

Leider bieten Handschuhe keine 100 prozentige Sicherheit. Sie halten natürlich die sichtbaren Verschmutzungen von Ihrer Haut fern. Aber gegen Keime bieten Sie leider keinen umfassenden Schutz. Diese können trotz Handschuhen auf Ihre Haut gelangen.

Daher ist ein Desinfektionsmittel auch im häuslichen Bereich für Pflegepersonen sinnvoll und notwendig. Notwendig, weil pflegende Angehörige hoffentlich noch zu anderen Familienangehörigen Kontakt haben. Dazu gehören, dann vielleicht sogar Enkel im Kleinkindalter. Diese sollten unbedingt vor Oma, oder Opas Keimen, die dieser von einem Krankenhausaufenthalt mitgebracht hat geschützt werden.

Was ist ein Flächendesinfektionsmittel?

Ein Flächendesinfektionsmittel unterscheidet sich in der Art der eingesetzten Stoffe vom Hautdesinfektionsmittel. Es wird dazu eingesetzt Flächen wie Tische, das Pflegebett, Waschbecken oder Toiletten zu reinigen. Bitte testen Sie den Einsatz eines solchen Mittels aber zuvor jeweils an unauffälliger Stelle. Nicht alle Materialien halten einem solchen Mittel stand.

Ein Einsatz eines Flächendesinfektionsmittels macht Sinn, wenn tatsächlich im Krankenhaus erworbene Keime vorhanden sind, oder wenn Wunden versorgt werden müssen. Bei einer „normalen Pflegesituation ist ein Einsatz nicht notwendig.

Falsche Sparsamkeit

Es gibt immer wieder Menschen, die aus Sparsamkeit das Hautdesinfektionsmittel oder Flächendesinfektionsmittel für Hände und Fläche nutzen.

Davon rate ich Ihnen ab.

im Hautdesinfektionsmittel sind meist rückfettende Stoffe zum Schutz Ihrer Haut enthalten. Die machen sich auf den Flächen nicht gut. Umgekehrt ist das Flächendesinfektionsmittel aufgrund seiner Zusammensetzung für Ihre Haut zu aggressiv. Damit würden Sie Ihre Haut nachhaltig schädigen.

Noch ein Tipp zum Schluss:

Bei der Händehygiene ist desinfizieren besser, als waschen.

Wenn Sie keine sichtbare Verschmutzung an Ihren Händen haben, aber trotzdem das Gefühl haben, schmutzige Hände zu haben.  Und das kann bei der Pflege eines Menschen sehr oft am Tag vor kommen. Dann ist es besser, wenn Sie Ihre Hände desinfizieren.

Durch das Waschen werden Ihre Hände stärker angegriffen, als durch das Desinfizieren.

Vermeiden sollten Sie die Desinfektion von nassen Händen.

Fazit:

Es ist schade, dass viele Menschen nicht wissen, dass Sie im Monat bis zu 40 € im Monat für Verbrauchsmaterialien zur Verfügung haben.

Mein Empfehlung lautet die Pflegebox auszuprobieren. Sie gehen damit keine langfristigen Verpflichtungen ein. Das Unternehmen verspricht, dass Sie die Box jederzeit wieder abbestellen können.

Sollten Sie zum Thema Verbrauchsmaterialien-Einsatz oder Einsatz von Desinfektionsmittel noch Fragen haben, dann freue ich mich auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht.

Haben Sie schon Erfahrungen mit diesen Lieferanten gemacht. Nutzen Sie andere Anbieter? Es würde mich freuen, wenn Sie Ihre Eindrücke hier als Kommentar hinterlassen.